T3 / T4
Triiodthyronin (Liothyronin = T3)
L-Thyroxin (Levothyroxin = T4)
Synthetisch hergestelltes Schilddrüsenhormon und die eigentlichen Schilddrüsenhormone haben prinzipiell die gleiche Wirkung, daher wird bezug auf die Schilddrüse genommen. Die Schilddrüse dient der Produktion und Speicherung von Hormonen. Es werden vor allem L-Thyroxin produziert, welches später in der Körperperipherie zu T3, dem eigentlichen wirksamen Hormon (ca. 5x stärker) dejodiert wird. (Anmerkung: Die beiden Hormone leiten sich von der Aminosäure Tyrosin in Verbindung mit Jod ab)
Die Schilddrüsenhormone werden von der Schilddrüse aus Vorstufen gebildet und zunächst in der Form von J-Thyroxin in der Drüse selbst gelagert und bei Bedarf an ein Globulin gebunden freigesetzt. Beide Hormone wirken durch Reaktion mit einem intrazellulären Rezeptor. Die eigentliche Wirkung muß man aber weitgehend dem Triiodtyronin (T3) zuschreiben. Im Gewebe wird L-Thyroxin (T4) zu einem hohen Prozentsatz zu Triiodthyronin (T3) deiodiert . Dessen Funktion besteht vor allem in einer Beschleunigung der oxidativen - also sauerstoffverbrauchen- den - Stoffwechselprozesse in den meisten Zellen. Durch den gesteigerten Zellstoffwechsel ist eine Steigerung des Energieumsatzes im Gesamtorganismus zu beobachten - ein Sachverhalt der häufig mit dem Begriff vom gesteigerten Grundumsatz beschrieben wird. Auch die regenerativen Fähigkeiten des Körpers sind dadurch leicht beschleunigt. Da aber wie erwähnt der gesamte Grundumsatz steigt, wird ausser Fett auch Kohlenhydrate und Proteine verstoffwechselt. Während einer Diät wird die Deiodierung von T4 in T3 reduziert, bei einer Zufuhr von Kohlehydraten < 40g/Tag wird zudem T3 zum Reversen-T3 (inaktiv) umgewandelt. Letzteres ist ein Schutzmechanismus vom Körper, damit bei Nahrungsmangel der Metabolismus gesenkt werden kann und nicht Körpereigene Substanz verstoffwechselt wird, welches unter umständen lebensbedrohlich sein könnte.
T3 und T4 wirken u. a. auf:
Energiestoffwechsel, Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel, Fettstoffwechsel, Herz und Kreislauf, Wachstum und Entwicklung,
Muskulatur, Psyche. Durch diese Eigenschaften eignet sich das Medikament als "Schlankmacher", aber in kombination mit Steroiden auch dazu
qualitative Muskelmasse zu geben.
    Anabolika.de - Informations Zentrum
Bei Einnahme synthestischer Schilddrüsenhormone zur Fettverbrennung oder als Proteinsynthese-Unterstützung bei Steroiden ist
darauf zu achten, dass man eine niedrige Initialdosis wählt (T3 max.25mcg / T4 max 75mcg ) und diese dann langsam alle 7 Tage steigert. Die absolute
maximal Dosis sollte T3 100mcg / T4 150mcg sein, obwohl wir persönlich als max. eher T3 75mcg / T4 100mcg ansehen. Eine Einnahme von T3/T4 länger als vier Wochen
sollte unbedingt vermieden werden und eine Pause zwischen zwei Einnahmezyklen sollte min. 2 Monate betragen.
Die Einnahme sollte über den Tag verteilt werden, z.B. 12,5mcg morgens und 12,5mcg abends oder 25mcg morgens, 25mcg mittags und 25mcg abends.
Es ist unbedingt darauf zu achten, dass dieses Medikament ein- und ausgeschlichen wird, damit die natürliche Hormonproduktion
keinen Schaden nimmt. Denn sollte man sich überdosieren oder ad hoc unterbrechen, kann die Schilddrüse ihre Arbeit versagen und
man ist ab da, dann ewig auf so ein Medikament angewiesen. Während der Einnahme von Schilddrüsenhormonen, sollte man vermehrt Eiweiss zu sich
nehmen um den Muskelabbau zu minimieren, auch Clenbuterol (Spiropent) wäre in dieser Zeit von Vorteil (1. Thermogenes / 2. Antikatabolität).
Um den Muskelabbau absoluten einhalt zu gebieten, können männliche Anwender auch ein Androgen dazu nehmen.Bei der Anwendung von T4 sollte man zusätzlich Jod supplementieren.
Am ratsamsten ist es, wenn man
in einer Diät die Schilddrüsenhormone
an der natürlichen Obergrenze hält, dazu muss man allerdings seine Werte vorher vom Arzt/Labor bestimmen lassen.
    Anabolika.de - Informations Zentrum - Eintragen und Auf-dem-Laufendem sein.
Nebenwirkungen:
Tachykardie, Heißhunger, Herzpalpitation, vermehrte Transpiration, Hitzegefühl, Wärmeintoleranz, Unruhe, Fingertremor,
lebhaft gesteigerte Reflexe, Diarrhöen, Fieber, Blutdruckabfall, pektanginöse Beschwerden
Ephedrin / Efedrin / Efidrin
Ephedrin ist eine natürlich vorkommende Stimulanz für das Zentralnervensystem
aus der Pflanze Equisetina-Ephedra. Es wird heutzutage hauptsächlich
synthetisiert, das synthetische Produkt das in Form von einem Salz vermarktet wird,
ist Ephedrinsulfat. Es ist ein weißes kristallienes Puder mit einem bitterem
Geschmacken, löslich in Wasser und sehr löslich in Spiritus.
Ephedrin ist in der Struktur Amphetaminen ähnlich,
obgleich seine ZNS-Tätigkeiten weniger stark und auch nicht so lang wie die des Benzedrins sind.
Ephedrin ist ein adrenergische Medikament, die Wirkt, indem es Alpha- und
und Betarezeptoren anregt, welches die Freisetzung von Norepinephrin verursacht.
Sein peripheral Stimulanztätigkeit sind ähnlich aber weniger stark als die des Epinephrin (Adrenaline).
Ephedrin ist die orale Form von Epinephrin oder Adrenalin.
Ephedrin hat gemäßigt starke Bronchialmuskel entspannende Eigenschaften und
wurde folglich für symptomatische Entlastung in den milderen Fällen von asthmatischem Krämpfen verwendet.
Es wurde auch verwendet, um die Gefahr der akuten Krämpfe in der Behandlung des chronischen Asthma zu verringern,
aber neuere Medikamente mit weniger Nebenwirkungen haben es abgelöst (z.B. Clenbuterolhydrochlorid).
Die typische Erwachsendosis beträgt ca. 30-60mg, das oral, drei bis viermal pro Tag in Form von Tabletten eingenommen wird.
Es wird auch verwendet, um niedrigen Blutdruck zu behandeln, weil es die Herztätigkeit anregt.
Höhere Dosen (Überdosis) kann Unruhe und Angst, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Tremor, Pulsrasen,
Schwitzen, Atmemschwierigkeiten, Durcheinander, Halluzinationen,
Delerium und (sehr selten) Krämpfe verursachen.
Die gefährlichsten Symptome
einer Überdosis sind unnormal hoher Blutdruck und schneller, unregelmäßiger
Herzschlag. Eine Dosis Ephedrine nur zwei bis drei mal höher als die des therapeutischen
Maximums kann eine deutliche Zunahme des Blutdruckes verursachen. Älteren Personen sind
besonders empfindlich für Überdosen und es hat einige Todesfälle unter solchen Patienten gegeben.
Schließlich eine Anzahl an Fällen von Psychose, klinisch ähnlich der Benzedrinpsychose,
sind aus chronischer Überdosis resultiert Mißbrauch.
Ephedrin das mit Koffein und Aspirin genommen wird, ist eine angenehmere Stimulanz, hier merkt man
deutlich das ECA eigentlich nur als Pusher zusammen gestellt wurde und der Nebeneffekt war, dass die
Nutzer feststellten das die thermogenesen Eigenschaften des Ephidins darurch gesteigert wurden.
Man gewöhnt sich an Ephidrin, aber nach temporärer Enthaltsamkeit stellt die Empfindlichkeit wieder her.
Zum ECA-Stack. Eine dreimal tägliche Einnahme von 25mg Ephedrin, 200mg Koffein und 300 mg Acetylsalicylsäure
soll optimal sein, um Körperfett zu verbrennen. Allerdings wird immer öfter das A weggelassen.
Proviron
Proviron oder Mesterolon, ist ein Androgen um z.B. altersbedingte Potenzstörungen,
die oft auf einem zu niedrigem Testosteronniveau beruhen zu behandeln.
Bei Bodybuildern ist es als ein Östrogenantagonist populärer,
welcher verwendet wird um das konvertieren von einigen Steroiden in Östrogen
zu unterbinden und damit der Gynäkomastie vorzubeugen (25-50mg/Tag).
Diese Wirkung ist allerdings sehr fraglich und in keiner Form nachgewiesen. Viel mehr beruht die "antiöstrogene" Wirkung von Mesterolon darauf das es sehr stark mit den Androgen bindenden Eiweißkörper
(SHBG-sex hormone binding globulin) reagiert und kann andere Testosterone aus bestehenden Bindungen
verdrängen. Dieses führt dazu, dass das Testosteron in kürzester Zeit Abgebaut wird. Nebenwirkungen sind bei Dosierungen unter 100 mg pro Tag
extrem selten.
Kapseln 40mg. 60 pro Fläschchen
Namen: Andriol,Androxon Understor und Restansol.
Dieses Oralsteroid ist ein bisschen anders als die anderen. Es sind kleine ovale Kapseln (rot).
Sie werden normalerweise in in kleinen braunen Fläschchen geliefert, denn sie sind sehr Licht empfindlich.
Andriol ist nicht 17 Alfa alkyliert, d.h. es wirkt nicht toxisch auf die Leber.
Andriol enthält eine natürliche Esterbasis (in Öl), die sehr gut verträglich ist, aber dem Steroid nur eine
kurze Halbwertzeit verleiht. Es soll trotzdem ein sehr androgenes und aufbauendes Steroid sein und
auch die Glykogenspeicherung verbessern. Alles in allem soll Andriol
alle guten Eigenschaften anderer Testosterone bieten, aber sicherer zu verwenden sein.
Andriol unterdrückt nicht die eigene Testosteronproduktion des Körpers noch
aromatisiert es, wenn die Dosierung unter 280mg-320mg am Tag gehalten wird.
Eine durchschnittliche wirkungsvolle Dosis sollte ca. 200 mg am Tag sein.
Man sollte allerdings genaustens darauf achten, dass es gleichmässig über den Tag und die
Nacht verteilt genommen wird. Also z.B. bei 200mg 5 mal täglich alle 4 h 48 min :-).
Arelix ist ein Arzneimittel (Schleifendiuretikum), das eine vermehrte Harnausscheidung bewirkt und dadurch
krankhaft bedingte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe ausschwemmen kann. Darurch entlastet Arelix auch das Herz
und senkt den Blutdruck.
Man benutzt ca. 3-6mg 1mal täglich (1-2 Tabletten) Arelix zum "trocken legen".
Arelix verhindert die Rückresorption von Natrium in die Henle-Schleife, hier kommt es bei kochsalzarmer Diät (BB in Vorbereitung!) sehr leicht zur Hyponatriämie. Symptome: Appetitlosigkeit, Kraft- und Leistungsverlust, Apathie und Koma. Daher auf eine ausreichende Zufuhr von NaCl (Kochsalz) achten.
Auch Pigmentstörungen sind häufiger zu beobachten, besonders in Verbindung mit Solarien.
Gegenanzeige: Arelix darf nicht eingenommen werden bei schwerem Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion (Anurie),
bei schwerem Kaliummangel (Hypokaliämie), bei schwerem Natriummangel (Hyponatriämie),
bei verminderter zirkulierender Blutmenge (Hypovolämie), bei hepatisches Koma oder Präkoma.
Nicht bei Diabetis verwenden.
Nebenwirkungen: Beschwerden des Magen-Darm-Trakt, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen sowie
Durchfall sind selten. Auf Dehydration achten (Körperwassermangel) ebenso auf Kalium- und Natriummangel achten.
Sehr selten Erektionsprobleme (wegen Blutdrucksenkung)
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